W-SEO-02 — Schema.org JSON-LD

79 €

Worum es geht

Suchmaschinen — Google, Bing, DuckDuckGo, neuerdings auch KI-Antwort-Maschinen wie Perplexity oder ChatGPT-Search — verstehen eine Webseite besser, wenn sie strukturierte Hinweise findet. Statt aus dem Text zu raten, wer hinter der Seite steht, was angeboten wird, wo das Geschäft sitzt, kann die Seite es ausdrücklich mitteilen.

Diese Hinweise nennt man strukturierte Daten. Sie liegen als unsichtbarer JSON-Block im HTML-Kopf jeder Seite und folgen einem öffentlichen Vokabular namens Schema.org. Suchmaschinen nutzen sie für reichere Ergebnis-Anzeigen — etwa für Stern-Bewertungen, Öffnungszeiten, Veranstaltungs-Termine oder Artikel-Vorschauen mit Autor und Datum.

Der Baustein erzeugt diese Daten passend zum Charakter Ihrer Seite und bindet sie korrekt ein.

Was technisch passiert

Pro Seite wird ein <script type="application/ld+json">-Block im HTML-Kopf eingesetzt. Welche Schema-Typen gesetzt werden, hängt vom Charakter der Seite ab:

  • LocalBusiness für Praxen, Geschäfte, Handwerksbetriebe — mit Anschrift, Öffnungszeiten, Telefonnummer, Geo-Koordinaten
  • Organization für Unternehmen ohne lokalen Bezug — mit Name, Logo, Kontaktdaten, Social-Media-Profilen
  • Article für Blogbeiträge — mit Autor, Veröffentlichungsdatum, Überschrift, Vorschaubild
  • BreadcrumbList für die Brotkrumen-Navigation, die Suchmaschinen in der Trefferanzeige anzeigen können
  • WebSite mit SearchAction für die Hauptseite, sodass Suchmaschinen einen direkten Suchschlitz zur Seite anzeigen dürfen

Die erzeugten Daten werden während des Werkzeug-Laufs gegen das Schema.org-Vokabular validiert — also auf korrekte Struktur, gesetzte Pflicht-Felder und richtige Datentypen geprüft. Eine oder zwei repräsentative Seiten werden zusätzlich manuell durch den Rich Results Test von Google geschickt, als Plausibilitäts-Stichprobe. Im Bericht steht, welche Typen eingesetzt wurden und welche Felder eventuell noch ergänzt werden könnten.

Stammdaten und Eingabe

Bei der Buchung werden Stammdaten für LocalBusiness oder Organization erhoben: Firmenname, Anschrift, Telefon, E-Mail-Adresse, gegebenenfalls Öffnungszeiten und Social-Media-Profile. Vieles davon steht ohnehin im Impressum und wird von dort übernommen — das Stammdaten-Formular fragt nur nach den Punkten, die wir nicht zuverlässig automatisch finden.

Für Article-Daten (bei Blogs) werden Autor, Datum und Vorschaubild aus dem Seitenaufbau extrahiert, sofern sie konsistent ausgezeichnet sind. Wo das nicht der Fall ist, steht es im Bericht.

Was Suchmaschinen daraus machen — und was nicht

Strukturierte Daten sind eine Einladung, kein Versprechen. Suchmaschinen zeigen reichere Ergebnis-Anzeigen, wenn sie die Daten als vertrauenswürdig und vollständig einstufen — und nach eigenen Regeln, die sich gelegentlich ändern. Es kann also sein, dass die Stern-Bewertung erst nach Wochen in der Trefferanzeige erscheint, oder gar nicht.

Was sicher passiert: Die Daten sind da, sie sind korrekt, sie werden von KI-Antwort-Diensten gelesen, und Sie sind nicht mehr darauf angewiesen, dass die Suchmaschine aus Ihrem Text rät. Was nicht sicher ist: wann und wie die Anzeige sichtbar anders aussieht. Wer einen sofort sichtbaren Sucheffekt erwartet, sollte eher ein Dienstleister-Gespräch zur Sichtbarkeits-Strategie suchen.

Was Sie tun müssen

Bei der Buchung füllen Sie das Stammdaten-Formular aus — meist ein Vorgang von zehn bis fünfzehn Minuten, weil viele Felder bereits aus dem Impressum vorbelegt sind.

Nach Auslieferung gibt es nichts zu tun. Wenn sich später Stammdaten grundlegend ändern (Umzug, Firmen-Umbenennung, größere Strukturänderungen), ist das ein neuer Werkzeug-Lauf über die ganze Seite — kein kleiner Datei-Tausch wie beim Favicon, sondern ein eigener Vorgang, weil jede Seite ihren eigenen JSON-Block trägt. Bei kleineren Anpassungen (neue Telefonnummer, geänderte Öffnungszeiten) reicht oft eine gezielte Aktualisierung weniger Seiten — eine kurze Anfrage per Mail oder Kontaktformular klärt, was zu tun ist.