W-PF-03 — Cache-Header-Vorgaben

29 €

Worum es geht

Wenn ein Besucher Ihre Seite zum zweiten Mal aufruft, muss der Browser nicht alles erneut laden — Bilder, Schriften, Stylesheets und JavaScript-Dateien können aus seinem lokalen Speicher kommen, sofern der Server ihm sagt, dass das in Ordnung ist.

Diese Auskunft erteilt der Server über sogenannte Cache-Header, kleine Hinweise im HTTP-Antwort-Kopf jeder Datei. Stehen sie falsch oder gar nicht, lädt der Browser bei jedem Besuch alles neu. Stehen sie richtig, fühlt sich die Seite beim zweiten Aufruf spürbar schneller an — und der Server hat weniger Last.

Der Baustein setzt diese Header korrekt für die typischen Datei-Arten Ihrer Seite.

Was technisch passiert

Eine .htaccess-Datei wird im Webspace abgelegt (oder eine bestehende ergänzt), die dem Apache-Webserver Cache-Vorgaben nach Datei-Art mitgibt:

  • Bilder, Schriften (.png, .jpg, .webp, .svg, .woff2, .woff): ein Monat
  • Stylesheets, JavaScript (.css, .js): sechs Monate
  • HTML-Seiten (.html): kurzer Cache (eine Stunde) oder gar keiner — damit Inhalts-Änderungen schnell sichtbar werden

Zusätzlich werden die Dateien mit gzip- oder brotli-Kompression ausgeliefert, sofern der Webspace das unterstützt. Das halbiert bis viertelt die übertragene Datenmenge.

Bei Webspaces ohne Apache (selten, etwa bestimmte LiteSpeed- oder nginx-Konfigurationen) wird ein gleichwertiges Konfigurations-Schnipsel als Datei beigelegt, mit kurzer Anleitung im Bericht.

Was Sie tun müssen

Vor und nach der Buchung: nichts.

Eine Anmerkung zur Cache-Logik bei Bildern: Wenn Sie später ein Bild austauschen — unter dem gleichen Dateinamen —, sehen Stamm-Besucher das alte Bild eventuell noch eine Weile, bis ihr Browser-Cache abläuft. Bei der gewählten Cache-Dauer von einem Monat ist das in den meisten Fällen unkritisch, kann aber bei wichtigen Bild-Änderungen merklich werden.